Bogomir vom Faverwald zu Wallenbuch

Weissfussmäuse

Meine 4 Weissfussmausjungs:

 

Die vier sind wirklich toll- abgesehen davon, dass sie wenig Arbeit machen, da sie tatsächlich so wenig stinken, wie man überall liest, sind sie auch sehr neugierig, kommen schauen, wenn sie merken, dass da ein Mensch vor ihrem Terrarium steht und sind überhaupt sehr lebendig und immer voller Action.

Das ist eines meiner Weissfussmäusschen Das ist eines meiner Weissfussmäusschen

Untereinander sind die vier Herren absolut friedlich, ebenfalls ein typisches Merkmal dieser Mäuseart.

Der Weisse, Schwarze und beiden Grauen Mäusebuben haben keine Namen, es sind einfach unsere vier "Müüsli" und sie bringen allabendlich viel Freude ins Wohnzimmer.

 

Weil die Vier schwer zu fotografieren sind, stelle ich hier ein paar allgemeine Infos und Fotos aus dem www hinein.  Die meisten hier eingestellten Fotos zeigen fremde Mäuse, es sei denn, es steht etwas anderes.

Allgemeine Daten

Name/Bezeichnungen:

Peromyscus polionotus, Weissfussmaus, Küstenmaus

Vorkommen:

USA

Grösse:

5,5 - 10cm ohne Schwanz

Gewicht:

12 - 30g

Geschlechtsreife:

ab 4- 6 Wochen

Wurfstärke:

1 - 8 Jungtiere

Gruppenverhalten:

Sehr gesellige, einfach zu vergesellschaftende Tiere

Mindestgrösse Behausung (ab 2 Tiere):

Absolutes Minimum für 2 Tiere ist 80 x 40cm. Da sie aber sehr bewegungsfreudig sind, ist je grösser um so besser.

Die Weissfussmaus in ihrem Lebensraum

Die Weißfußmäuse oder Hirschmäuse (Peromyscus) sind eine artenreiche, in Nord- und Mittelamerika lebende Nagetiergattung aus der Gruppe der Neuweltmäuse. Sie umfassen rund 55 Arten.

Merkmale

Die Weißfußmaus erreicht eine Gesamtlänge von 15 bis 21 Zentimetern, wovon 7 bis 10 Zentimeter auf den Schwanz entfallen. Das Gewicht variiert zwischen 15 uns 25 Gramm. Ihr Fell ist an der Oberseite hellbraun bis rötlichbraun gefärbt, der Bauch ist ebenso wie die Füße weiß. Die Ohren sind relativ groß, der Schwanz ist behaart.

Verbreitung und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet der Weißfußmäuse erstreckt sich vom südlichen Alaska über Kanada, das zusammenhängende Staatsgebiet der USA und Mexiko bis nach Panama. Sie kommen in verschiedensten Lebensräumen vor, von Gebirgsregionen über Wälder und Grasländer bis in Wüstengebiete.

Lebensweise

Weißfußmäuse kommen oft in großer Individuenzahl vor und zählen in den von ihnen bewohnten Gebieten zu den häufigsten Säugetieren. Sie sind vorwiegend nachtaktiv. Als Ruheplätze legen manche Arten Nester aus Gräsern und anderem Pflanzenmaterial an, andere Arten ziehen sich in Felsspalten oder andere Unterschlupfe zurück. Viele Arten sind sozial und leben in Familien oder anderen kleinen Gruppen.

Ihre Nahrung besteht aus Samen, Nüssen, Früchten, Insekten und anderen wirbellosen Tieren sowie Aas.

Fortpflanzung

Wenn das Klima nicht zu kalt oder zu heiß ist, kann die Fortpflanzung das ganze Jahr über erfolgen. Nach einer rund 21- bis 27-tägigen Tragzeit bringt das Weibchen durchschnittlich 3,4 (1 bis 9) Jungtiere zur Welt. Diese öffnen mit zwei Wochen die Augen und werden mit drei bis vier Wochen entwöhnt. Mit 30 bis 50 Tagen kann die Geschlechtsreife eintreten. Es sind sehr fruchtbare Tiere, im Labor kann ein Weibchen 14 Würfe im Jahr austragen.

Die meisten Tiere in freier Wildbahn werden keine 2 Jahre alt, in menschlicher Obhut ist ein Alter von über 8 Jahren belegt.

Weissfussmäuse und Menschen

Weißfußmäuse sind leicht zu züchten und werden auch darum häufig in Tierversuchen eingesetzt. Mancherorts sind sie als Träger von Hantaviren gefürchtet. Während die nordamerikanischen Arten oft weit verbreitet und häufig sind, bewohnen etliche mittelamerikanische Arten nur kleine Gebiete oder nur kleine Inseln und sind darum gefährdet. Zwei Inselendemiten, die Pemberton-Hirschmaus (P. pembertoni) und die Riesenhirschmaus (P. nesodytes). sind ausgestorben, einige weitere bedroht oder gefährdet.

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Die Weissfussmaus als Haustier

Haltung und Unterbringung

Die Weißfußmaus ist sehr unkompliziert, was Sozialverhalten und Haltungsansprüche angeht und ist daher zur Wohnungshaltung auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Allerdings sind sie keine zahmen Streicheltiere, obwohl sie durch ihre Neugier und geringe Scheu sehr schnell Vertrauen fassen und zur Hand kommen.
Ebenso wie Rennmäuse haben sie kaum Eigengeruch und müssen auch nur in etwa so selten komplett gereinigt werden, doch das kommt auf Anzahl der Tiere und Größe des Terrariums oder Käfigs an.
Die absolute Mindestgröße des Terrariums für 2-3 Tiere beträgt 80x50cm, jedoch ist für mehr Tiere deutlich mehr Platz anzurechnen.

 

ACHTUNG: Mäusetische sind nicht geeignet da Weißfüße auch aus mehr als 1 Meter zu Boden springen.

 

Die Tiere brauchen sehr viel Abwechslung, aus diesem Grund muss der Käfig dreidimensional hergerichtet sein und aus diversen Etagen, Kletterseilen, bekletterbarer Rückwand, Häuschen ect. bestehen, Weißfüße graben gerne, darum brauchen sie genügend Einstreu.

 ACHTUNG:
Weißfußmäuse dürfen niemals alleine gehalten werden, sie brauchen ihre Artgenossengruppe um sich herum.

 

Weißfußmäuse sind Dämmerungs- und Nachtaktiv und eignen sich daher auch für berufstätige Menschen.
Durch ihre Neugier werden sie schon sehr schnell mit ihrem neuen Heim vertraut und gewöhnen sich auch schnell an ihren Menschen.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung von Weißfußmäusen gestaltet sich im Gegensatz zu der von diversen anderen Tierarten sehr einfach. Einrichtung und Terrarium müssen völlig gereinigt und geruchslos gemacht werden. Dann lassen sie das /die vorhandenen Tiere und das neue Tier auf fremden Boden z.B. in der Badewanne aufeinander treffen. Verstehen sie sich hier über etwa 1 Stunde gut können sie in das Gehege umziehen.

Ernährung:

Das Grundfutter: Am besten eignet sich ein Gemisch aus verschiedensten Kleinsämereien. Auf Sonnenblumenkerne, Nüsse und anderes Fettfutter sollte verzichtet werden. Diese reicht man am besten als Leckerchen.
Rechnen sie täglich etwa 1 TL pro Maus.

Grünfutter: Geben sie mehrfach pro Woche eine kleine Menge Obst und Gemüse. Auch Klee, Katzengras, Löwenzahn ect.

Zusatzfutter: Zusätzlich sollte hin und wieder etwas Eiweißfutter gegeben werden. z.B. 1x pro Woche 1/2 TL Quark, Hüttenkäse, Naturjoghurt, Mehlwürmer, Gammarus oder hochwertiges Katzen-Trockenfutter gegeben werden.

 

(Vielen Dank an Rodents-Online.de für die Infos)

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